Kultur in Paris: Notre Dame & Sacré Coeur entdecken!
Wer Kunst liebt, der sollte bei einer Reise nach Paris einigen der zahlreichen Kirchen der Stadt mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und ihrer kostbaren Inneneinrichtung einen Besuch abstatten. Ob Gotik, Barock oder Renaissance - der Kunstliebhaber wird an den Pariser Kirchen seine helle Freude haben.
Eine einzigartige Baukunst
Die wohl bekannteste Kirche der französischen Hauptstadt dürfte
Notre Dame de Paris
sein, die dem Erzbistum Paris als Hauptsitz dient. Die Kathedrale wurde zwischen 1163 und 1345 erbaut,
womit sie zu den ältesten Bauwerken der Stadt gehört, und ist architektonisch der Frühgotik zuzuordnen.
Sie ist 90 Meter hoch und 130 Meter lang und bietet Raum für etwa 10.000 Personen.
Bemerkenswert ist die Westfront mit ihrer aufwändig gestalteten Fassade, den drei Eingangsportalen und dem riesigen,
runden Buntglasfenster. An der Nord-, Ost- und Südseite des Kirchenschiffs finden sich zudem die charakteristischen
Strebebögen, die mit dämonenhaft anmutenden Wasserspeiern verziert sind. Im Inneren beeindruckt die Kathedrale mit
einem fünfschiffigen Hauptraum, einem mit Bibelfiguren geschmückten Altar aus Bronze, und einer Orgel, die zu spielen
noch heute als sehr prestigeträchtig gilt.
Eine weitere, nicht minder bedeutende Kirche der französischen Hauptstadt ist die Basilika
Sacré Coeur de Montmartre,
ein wichtiger Wallfahrtsort auf dem Hügel des Montmartre. Durch ihre erhöhte Position und ihre weiße
Außenfassade ist die Kirche in Paris weithin gut zu sehen. Die Basilika wurde zum Teil durch den Staat
und zum Teil durch Spenden finanziert und zwischen 1875 und 1914 erbaut, doch erst 1919 schließlich eingeweiht.
Charakteristisch für Sacré Coeur ist neben der hellen Farbe ihr römisch-byzantinischer Baustil, der
in diesem Teil Europas eher als ungewöhnlich gilt.